Narrenzunft Rottenburg e. V.

Eine fastnächtliche Tradition lässt sich in Rottenburg bis zurück in den Anfang des 15. Jahrhunderts nachweisen.

Der Ahland Ist die Hauptfigur der Rottenburger Fasnet. Er kann zur Gattung der Weißbutzen gezählt werden. Zur dämonisch-diabolischen Ahlandmaske stand eine alte, in Stein gehauene Schreckmaske aus der Frührenaissance Modell. Sie tanzen mehrfach den „Ahlandtanz“,

Die Rottenburger Fasnet leiten die Stadthexen am Abend des Dreikönigtages ein. Am Abend des Schmotzigen Dausteg führen sie auf dem Marktplatz ihren Hexentanz auf.

Der historische Teil besteht aus der Gräfin Mechthild, der Gräfin Barbara von Mantua, dem Grafen Eberhard im Barte, dem Hofnarren Halberdrein, Edeldamen und Grafen, dem Rat der Stadt, einer Jägergruppe, Pagen und dem Fahnenschwinger. Am Schmotzigen Dausteg verkündet die Gräfin Mechthild vom Balkon des Rathauses dass die Fasnet eröffnet ist.

Die Laufnarren sind lebendige, ureigene Witzbolde und Possenreißer, die mit ihren ungebundenen Späßen und witzigen Einfällen das Volk erheitern und zum Mitmachen anheizen, gehören seit eh und je in das Bild der Rottenburger Fasnet. Sie sind geschminkt ohne Maske.

Das Pompele Ist die jüngste Figur der Rottenburger Fasnet, aber auch schon 30 Jahre alt. Das Pompele ist eigentlich ein gutmütiger Klopfgeist, der aber der Sage nach auch mal „grausig und arg“ sein kann.
Der Fanfarenzug wurde im Jahr 2002 gegründet. Die Kostüme sind den Landsknechtsuniformen des 16. Jahrhunderts in den Stadtfarben rot und weiß nachempfunden. Er ist auch bei „weltlichen“ Anlässen aktiv.

Narrenruf: Narri Narro

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